Arbeiten in der Pension: Neue Anreize ab 2027 in Österreich
Viele Menschen möchten auch nach Erreichen des Regelpensionsalters beruflich aktiv bleiben – sei es aus Freude an der Arbeit, wegen sozialer Kontakte oder um ihr Einkommen aufzubessern. Die Bundesregierung plant nun, genau das attraktiver zu machen.
Zwar handelt es sich derzeit noch um einen Gesetzesentwurf, doch die geplanten Änderungen könnten ab 1. Jänner 2027 für viele Pensionistinnen und Pensionisten spürbare finanzielle Vorteile bringen.
Mehr Netto für alle, die länger arbeiten
Mit dem geplanten Modell soll das Arbeiten über das Regelpensionsalter hinaus finanziell attraktiver werden. Profitieren könnten sowohl Personen, die ihren Pensionsantritt bewusst verschieben, als auch jene, die bereits eine Alterspension beziehen und daneben weiterhin berufstätig sind.
Kernstück der Reform ist ein monatlicher steuerlicher Aktivitätsfreibetrag von bis zu 1.250 Euro für Einkünfte aus einer aktiven Erwerbstätigkeit. Zusätzlich sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer künftig keinen eigenen Pensionsversicherungsbeitrag mehr auf diese Einkünfte bezahlen. Auch für Selbständige sind deutliche Entlastungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen vorgesehen.
Das bedeutet: Wer auch im Alter arbeitet, könnte künftig mehr von seinem Einkommen behalten.
Beispiel: Eine Pensionistin arbeitet nach Erreichen des Regelpensionsalters in Teilzeit weiter
und verdient 2.000 € brutto pro Monat. Je nach persönlicher Steuerbelastung könnte sie durch den Wegfall
der Pensionsversicherungsbeiträge und den geplanten Aktivitätsfreibetrag rund 450 bis 700 Euro monatlich mehr Netto erhalten. Die tatsächliche Entlastung hängt von der individuellen Einkommens- und Steuersituation ab.
Arbeiten im Alter – aber aus freien Stücken
Die geplanten Maßnahmen verfolgen ein klares Ziel: Menschen sollen länger arbeiten können, wenn sie das möchten. Gleichzeitig zeigt die Realität, dass nicht jeder diese Möglichkeit hat.
Gesundheitliche Einschränkungen, körperlich belastende Berufe oder der Wunsch nach mehr Freizeit führen dazu, dass viele Menschen ihren Ruhestand genießen möchten – ohne sich finanzielle Sorgen machen zu müssen.
Wenn das Eigenheim zur finanziellen Sicherheit wird
Gerade Eigentümerinnen und Eigentümer verfügen oft über ein beträchtliches Vermögen, das allerdings im eigenen Haus oder in der Eigentumswohnung gebunden ist. Gleichzeitig reicht die Pension manchmal nicht aus, um den gewünschten Lebensstandard zu halten oder besondere Wünsche zu erfüllen.
Ein Immobilienverkauf mit Wohnrecht kann hier eine interessante Möglichkeit sein. Dabei wird ein Teil des gebundenen Vermögens freigesetzt, während das lebenslange oder vereinbarte Wohnrecht erhalten bleibt. So entsteht zusätzliche finanzielle Flexibilität – ganz ohne einen Nebenjob annehmen zu müssen.
Mehr Möglichkeiten für den Ruhestand
Die geplanten gesetzlichen Änderungen schaffen zusätzliche Optionen. Wer gerne arbeitet, könnte künftig finanziell stärker davon profitieren. Wer hingegen seinen Ruhestand genießen möchte, kann andere Wege nutzen, um seine finanzielle Situation zu verbessern.
Letztlich gibt es keine allgemeingültige Lösung. Entscheidend ist, dass jeder Mensch die Freiheit hat, den Ruhestand so zu gestalten, wie er am besten zu den eigenen Lebensumständen passt.
Bei deaurea begleiten wir Eigentümerinnen und Eigentümer dabei, individuelle Lösungen zu finden. Ein Immobilienverkauf mit Wohnrecht kann dabei helfen, finanzielle Sicherheit zu schaffen und gleichzeitig das vertraute Zuhause zu erhalten.
Hinweis: Die beschriebenen Änderungen basieren auf einem Ministerialentwurf. Ob und in welcher Form die Regelungen tatsächlich in Kraft treten, bleibt dem weiteren Gesetzgebungsverfahren vorbehalten.
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- Juli 13, 2026















